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Schnelle, plötzliche Änderungen der Körperhaltung sind die häufigsten Auslöser von Schlaganfällen. In einer Studie an 150 Patienten fanden israelische Wissenschaftler, dass beinahe die Hälfte der Hirnschläge durch abrupte Bewegungen bewirkt wurden. Von ihrer Untersuchung der kurzfristigen Risikofaktoren, die im Gegensatz zu Langzeitrisiken wie Rauchen und hoher Blutdruck noch kaum bekannt sind, berichten die Mediziner am Freitag auf der 27. internationalen Schlaganfallkonferenz in San Antonio.

Neben der plötzlichen Änderung der Körperhaltung können auch emotionaler Stress und Wut, körperliche Anstrengungen und jähe Temperaturänderungen in der Umgebung Hirnschläge auslösen, fanden die Forscher um Silvia Koton von der Universität Tel Aviv. Sie fordern jetzt, dass ältere Menschen über die direkten Auslöser von Schlaganfällen besser aufgeklärt werden müssten.

In verschiedenen Studien wurden bereits die Risikofaktoren für einen Herzinfarkt untersucht. Dabei wurde gezeigt, dass unterschiedliche physikalische Faktoren einen Herzinfarkt innerhalb einer Stunde auslösen können. Wahrscheinlich lösen sich hierbei Gerinnsel in den Arterien und verstopfen die Blutzufuhr zum Herzen. Bis jetzt war jedoch nicht klar, ob ähnliche Faktoren einen Schlaganfall auslösen. Koton meint, dass ein Schlaganfall komplizierteren Mechanismen unterliegt als ein Herzinfarkt.

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