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Bedeutung für Wundheilungsprozesse

Hyaluronsäure (HA) ist ein wichtiges Polysaccharid, kommt im gesamten Körper vor und befindet sich zu ca. 50 Prozent in der Haut. Sie beeinflusst maßgeblich den Informationsaustausch zwischen den Zellen und hat daher große Bedeutung für Wundheilungsprozesse. Ihre hohe Effizienz konnte in einer Reihe von Untersuchungen nachgewiesen werden.

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Mit dem Abbau von Hyaluronsäure im Körper in ihre niedermolekularen Formen kommt es zu einer Verbesserung der Versorgungssituation im Wundgebiet. Hyaluronsäure übernimmt an dieser Stelle sofort den Nährstofftransport ins betreffende Gewebe. Eine Ausbildung von neuen Blutgefäßen zur Wundversorgung hingegen nimmt in der Regel mehrere Tage in Anspruch. Der erhöhte Zustrom an Nährstoffen, Sauerstoff und immunkompetenten Zellen wirkt beschleunigend auf die Wundheilung.

HA kann der Narbenbildung entgegen wirken. Untersuchungsergebnisse zeigen, dass beispielsweise während der Embryonalentwicklung Wunden narbenfrei abheilen. Dabei kommt es zu einer vollständigen Regeneration des Gewebes. Ursache für diese narbenfreie Abheilung ist eine für dieses Entwicklungsstadium natürlich hohe Konzentration an Hyaluronsäure. Die Aktivitäten von HA sind während des gesamten Wundheilungsprozesses zu beobachten, von der Blutgerinnung, über die Entzündungsphase und Proliferation bis zur Epithelisierung einschließlich Remodellierung.

HA ist in der Lage, chronische Wunden in eine akute Wundheilungsphase zu überführen. In einer Studie von Patienten mit chronischen, diabetischen Fußulzera aus den Jahren 1997 bis 2000 konnte unter Anwendung von Hyaluronsäure eine durchschnittliche Abheilungsrate von 70,3 Prozent erzielt werden. Bei ungefähr zwei Drittel der Patienten (65,3 %) erfolgte die Abheilung bereits innerhalb der ersten vier Monate (Uccioli et al. 2003)

Antioxidative Eigenschaften bei Sonnenlicht

In einem Modellsystem zeigten die Wissenschaftler H. Trommer, A. Kühn, Y. Mrestani und R. Neubert am Institut für Pharmazeutische Technologie und Biopharmazie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg 2003 eine protektive Wirkung der Hyaluronsäure in der Haut nach Einfluss von UV Strahlung. Ziel war die Untersuchung der durch UV-Licht veranlassten Peroxidation menschlicher Hautlipide sowie die Suche nach einer Möglichkeit, diese mit neuen Wirkstoffen herabzusetzen bzw. gänzlich zu verhindern. Unter Lipid-Peroxidation versteht man den oxidativen Abbau von Fetten. So wird formal ein Sauerstoff-Molekül zwischen ein Wasserstoff-Atom und den Molekülrest eingefügt. Die Reaktion verläuft über Radikale. Sie verursacht eine Kettenreaktion, die zur Zellschädigung führt. Für die Untersuchung wurde Hyaluronsäure, welche mit Hilfe des Fermentationsverfahrens hergestellt wurde, verwendet und an verschiedenen Hautlipid-Modellsystemen getestet.

Das Ergebnis der Tests zeigt eine schützende Wirkung der Hyaluronsäure bzw. ihrer Fragmente auf die untersuchten Hautlipide nach Schädigung mit UV-Licht. Fazit der Wissenschaftler: Die protektiven Effekte lassen Hyaluronsäure als sinnvoll erscheinen, um vorzeitige Hautalterung zu verhindern, die Haut vor zu viel Sonne zu schützen und zu pflegen. Dies gilt umso mehr, da Hyaluronsäure als Bestandteil der natürlichen Feuchthaltefaktoren in der Haut physiologisch präsent und mit einer Schad- oder Reizwirkung nicht zu rechnen ist.

An der Studie unter Leitung von Dr. Schauss war nicht nur ein Konsortium von Wissenschaftlern aus der Life Sciences Division des Amerikanischen Instituts für biosoziale und med. Forschung beteiligt, sondern auch das Nationale Forschungsinstitut für Strahlenbiologie und Strahlenhygiene und das Budapester nationale Institut für Gesundheit.

Weitere Informationen: Bioaktive Vitalstoffe Hyaluronsäure

 



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