Gesundheit, Wellness, Medizin

Die Echinacea wurde bereits von den Indianern viele Jahre lang medizinisch verwendet und galt als eine sehr gute Heilpflanze gegen Entzündungen und Infektionen. (1)

Echinacea kann aufgrund seiner Inhaltsstoffe eine positive Wirkung auf das Immunsystem haben und wird daher auch als Immunstimmulanz bezeichnet.

Ein starkes Immunsystem ist u.a. Voraussetzung für die Abwehr von Erkältungskrankheiten. Deshalb ist die vorbeugende Anwendung von Immunmodulatoren, also Stoffen, die das Immunsystem anregen, oft sinnvoll.
Die Wirkung der Echinacea ist belegt. Echinacea steigert die Zahl der weissen Blutkörperchen (= Leucozyten) und der Milzzellen, die beide für Abwehrreaktionen im Körper zuständig sind und fördert so die körpereigene Abwehr. (2) Echinacea kann so Bakterien und Viren bekämpfen und die Ausbreitung einer Infektion vermindern. Es soll ausserdem in der Lage sein, die körpereigene Interferon-Produktion (= Abwehrstoffe, u.a. gegen Viren,…) zu steigern.(3) Echinacea kann daher u.a. bei Erkältungskrankheiten und Harnwegsinfekten angewendet werden.

Es gibt 3 medizinisch wirksame Echinacea-Arten: Echinacea augustifolia, Echinacea purpurea und Echinacea pallida. Alle drei Arten sind neben ihren gesundheitlich positiven Wirkungen auch noch besonders reich an Vitaminen und Mineralstoffen. Sie gelten als eine gute pflanzliche Quelle für Niacin, Chrom, Eisen, Magnesium, Selen, Silizium und Zink.
Die wirksamen Inhaltsstoffe des Echinacea sind hauptsächlich die sog. Kaffeesäure-Glycoside. Aber auch die anderen Inhaltsstoffe, wie beispielsweise Flavonoide und essentielle Fettsäuren, haben gesundheitlich positive Wirkungen auf den Menschen. Sie können beispielsweise als sog. Antioxidantien die freien Radikale im Körper, also aggressive Sauerstoffmoleküle, die z.B. durch Stress und falsche Ernährung vermehrt gebildet werden, unschädlich machen.

Vorbeugend eingenommen, ist also der rote Sonnenhut das beste Mittel, um Viren und Bakterien wirksam abzuwehren und in der Grippezeit erst gar keine Angriffsfläche zu bieten. Bei der Langzeiteinnahme von Echinacea-räparaten kann sich, wie bei allen Heilmitteln, die Wirkung abschwächen, so dass günstigerweise nach sechs bis acht Wochen eine einwöchige Einnahme-Pause erfolgen sollte. (4)

Gegenanzeigen sollten unbedingt beachtet werden. Bei Allergiebereitschaft gegen Korbblütler sollte generell kein Echinacea eingenommen werden. Nebenwirkungen sind bisher nicht bekannt. Bei Überdosierungen können Überreaktionen auftreten, u. a. Schüttelfrost, Übelkeit, Erbrechen und kurzzeitiges Fieber. Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten sind bisher nicht aufgetreten.

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Quellen:
(1) Ennet, D.; Reuter, H.D.: Lexikon der Pflanzenheilkunde. Stuttgart: Hippokrates, 1998
(2) Studie an der Heinrich-Heine-Universität Düsselfdorf; Stand: 01.10.1998
(3) Gale Encyclopedia of Alternative Medicine. Gale Group, 2001.
(4) Naturheilkunde-Online, Gesundheits-Nachrichten

Unser Information basiert auf verschiedenen Veröffentlichungen. Für die Richtigkeit der Aussagen übernehmen wir keine Haftung. Ferner sollte diese Information nicht zur Behandlung von Erkrankungen genutzt werden. Falls Sie Medikamente einnehmen oder in ärztlicher Behandlung sind, sollten Sie vor der Einnahme jeglicher Nahrungsergänzungsmittel Ihren Arzt zu Rate ziehen.

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