Gesundheit, Wellness, Medizin

Medizinische Sandbäder, welche unter dem Begriff Psammotherapie in der Schulmedizin geführt werden, gab es bereits in der Antike und sie werden im mediterranen Raum auch heute noch kurmässig eingesetzt. Es hat in der Vergangenheit nicht an Versuchen gefehlt, diese Behandlungsform nach Norden zu verpflanzen. Dieses scheiterte allerdings an den damals noch unzureichenden technischen Möglichkeiten. Die Psammotherapie war deshalb bei uns in Vergessenheit geraten. Einem engagierten Team aus Ärzten und Technikern ist es nun gelungen, diese effiziente Therapieform jetzt ubiquitär anwendbar zu machen.

Bei der neuen Form der Psammotherapie, wird der Patient in einem wannenförmigen Therapiegerät, vom Therapeuten mittels Sandschaufel und Sandschieber, regelrecht mit dem körperumhüllenden Vlies in den Sand eingegraben, wobei der Herzbereich zur Schonung des Patienten ausgenommen wird. Durch dieses Procedere wird das begriffsgerechte Sandbad mit seinen entscheidenden Vorteilen ermöglicht. Zur Realisierung dieser sanften Behandlungsform bedarf es einer grossen Sandmenge von etwa 475 kg, die im Überdruckverfahren mit Hilfe moderner Mess – und Regeltechnik auf einer konstanten Therapietemperatur gehalten wird und eine indikationsgerechte Lagerungstiefe des Patienten unter einwandfreien hygienischen Kautelen ermöglicht. Es besteht kein Hautkontakt zum Sand. Nach Therapieende wird der Patient vom Therapeuten wieder aus dem Sandbad befreit und kann sich zur Nachtruhe begeben. Die neue Form der Psammotherapie hat sich bereits millionenfach in diversen Akutkliniken, Rehakliniken und Gesundheitszentren, sowie bei grossen internationalen Klinikgruppen bewährt und zeichnet sich durch grössere Therapiebreite und hohe Kosteneinsparung, unter Schonung der natürlichen Ressourcen aus. Sand steht in ausreichender Menge zur Verfügung.

Das Material ist nach der Einsatzzeit nicht kontaminiert und kann einfach entsorgt werden. Die Psammotherapie, das medizinische Sandbad, ist mit Versicherungsträgern und Krankenkassen, sowie nach der Beihilfeordnung abrechenbar. Der Hersteller hat jetzt in Zusammenarbeit mit diversen Universitätskliniken, einen Messplatz für den Wirkungsnachweis der Psammotherapie entwickelt. Diese richtungsweisende Technologie ermöglicht es, die Behandlungsergebnisse in Form einer quantitativen Therapie-Erfolgskontrolle, schon während der Behandlung zu dokumentieren. Diese ist eine wichtige Basis für Versicherungsträger und Leistungserbringer in einem zukünftig immer stärker ökonomisch orientierten Gesundheitswesen.

Die Psammotherapie wird bei orthopädischen Erkrankungen, in der Urologie, bei Frauenleiden, in der Nervenheilkunde, der Sportmedizin und weiteren Anwendungsbieten, bei denen trockene Wärme angezeigt ist, erfolgreich eingesetzt.

Umfangreiche Informationen und Therapiestudien erhalten Sie unter www.psammotherapie.de

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