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Ein Schutzengel für Ihr Nervensystem
Zur Behandlung von zentralnervösen Beschwerden wie Vergesslichkeit, Migräne, Angstzustände und Depressionen sowie bei Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems wie Arteriosklerose und koronare Herzerkrankung

¢ besonders inhaltsreich
¢ gut für die Nerven
¢ beugt Arteriosklerose vor  
 
Eine Tablette enthält:
Vitamin B1 (Thiamin-Mononitrat) 100 mg
Vitamin B2 (Riboflavin) 100 mg
Vitamin B3 (Niacinamid) 100 mg
Vitamin B 6 (Pyridoxin-HCl) 100 mg
Folsäure 400 mcg
Vitamin B12 (Cyanocobalamin) 100 mcg
Biotin 100 mcg
Pantothensäure (Calcium-D-Pantothenat) 100 mg
Inositol 100 mg
PABA (Para-Aminobenzoesäure) 100 mg
Cholin Hydrogentartrat 100 mg

Mehr Infos und Bestellung:
B-100 Komplex
Katalogbestellung

Weitere Informationen:
Die Vitamine des B-Komplexes können praktisch als eine Funktionseinheit angesehen werden. Zwischen ihnen finden zahlreiche Wechselwirkungen statt und verschiedene Stoffwechselprozesse hängen sehr eng zusammen.
Zu den B-Vitaminen gehören Vitamin B1 (Thiamin), Vitamin B2 (Riboflavin), Vitamin B6 (Pyridoxin), Vitamin B12 (Cobalamin), Niacin, Pantothensäure, Biotin und Folsäure.
Alle B-Vitamine sind wasserlöslich. Aufgrund der eng zusammenhängenden Stoffwechselprozesse der B-Vitamine kommt ein isolierter B-Vitamin Mangel eher selten vor. Aus diesem Grund stellt ein Kombinationspräparat eine sinnvolle Nahrungsergänzung dar.

Vitamin B1 (Thiamin)
Thiamin ist eine wasserlösliche, hitzelabile Substanz. Gute Thiaminlieferanten sind z.B. Muskelfleisch (besonders vom Schwein), Leber, Vollkornprodukte und Hülsenfrüchte. Beispiele thiaminarmer Lebensmittel: polierter Reis, Weissbrot. Während des Zubereitungs- und Verarbeitungsprozesses von Lebensmitteln kann Thiamin z.B. durch Hitze entfernt bzw. zerstört werden.
Die Speicherfähigkeit des Organismus für Thiamin ist gering. In Deutschland gilt Vitamin B1 als kritischer Nährstoff. Ursachen hierfür können eine einseitige Ernährung, unausgewogene Reduktionsdiäten oder chronischer Alkoholabusus sein.

Funktionen:
– wichtige Funktion als Coenzym z.B. beim Abbau von Pyruvat
– wichtig für normales Wachstum und ATP-Versorgung
– trägt zur Erhaltung des Nervengewebes und zur Energiegewinnung bei

Mangelsymptome v.a. in Form von:
– kardiovaskulären Störungen (z.B. Dyspnoe, EKG-Veränderungen, akutes Herz-Kreislauf- Versagen)
– neurologischen Störungen (z.B. Müdigkeit, Reizbarkeit, Muskelschwäche, -krämpfe, -schmerzen)
– klassische Thiaminmangel-Krankheit: Beriberi
– häufig in Entwicklungsländern, v.a. bei hoher KH-Aufnahme durch polierten Reis
– je nach Verlaufsform gekennzeichnet durch neurologische Ausfälle, Herzmuskelschwäche , Ödeme und Skelettmuskelschwund

Vitamin B2 (Riboflavin)
Riboflavin ist eine hitzeresistente, aber gegenüber UV-Licht empfindliche Substanz. Gute Nahrungsquellen für B2  sind z.B. Milch und Milchprodukte, Eier, Vollkornprodukte. Jedoch kann die Verfügbarkeit von Riboflavin in Lebensmitteln besonders durch die Lagerung und Verarbeitung von Lebensmitteln stark vermindert sein. Während der Schwangerschaft, bei körperlicher Aktivität, bei schweren Krankheiten, bei chronischem Alkoholabusus steigt der Vitamin B2-Bedarf.

Funktionen:
– wirkt im Organismus in Form der Coenzyme FMN (Flavinmononucleotid) und FAD (Flavin-adenin-dinucleotid) Æ die gegenwärtig bekannten Flavinenzyme dienen als Wasserstoffüberträger einer grossen Anzahl von Reaktionen
– Förderung von Wachstum und Entwicklung
– wichtig zur Erhaltung der Myelinschicht von Nerven
– Stärkung der Abwehr gegen Krankheiten

Mangel:
Isolierter Riboflavinmangel ist relativ selten. Klinische Symptome treten erst nach Wochen auf. Z.B.:
– Hautveränderungen
– Rötung und Schuppenbildung der Haut um die Augenwinkel
– Wachstumsstörungen
– Entzündung der Mundschleimhaut und der Zunge
– Anämie (bei lang andauerndem Mangel)
– Während der Schwangerschaft kann es zu Störungen der Embryonalentwicklung und Missbildungen wie Lippen-Gaumen-Spalten kommen

Niacin
Unter Niacin werden die Wirkstoffe Nicotinsäureamid und Nicotinsäure verstanden. Gute Niacinvorkommen sind z.B. mageres Fleisch, Innereien, Fisch, Milch. Niacin kann vom Organismus auch durch körpereigene Biosynthese aus der essentiellen Aminosäure Tryptophan aufgebaut werden.

Funktionen:
– Niacin ist Bestandteil der Coenzyme NAD und NADP
– über diese Coenzyme ist Niacin an zahlreichen Stoffwechselreaktionen beteiligt
– z.B. Auf- und Abbau von Kohlenhydraten, Fettsäuren und Aminosäuren
– Beteiligung über NAD an der DNA-Replikation, DNA-Reparatur und Calciummobilisation

Mangel:
Niacinmangel bei gleichzeitig geringer Tryptophanzufuhr kann zu Pellagra führen, mit Symptomen wie Dermatitis, Schleimhautveränderungen des Mundes der Zunge und des Magen-Darm-Traktes, Diarrhö und depressiven Psychosen

Pantothensäure
Pantothensäure ist essentieller Bestandteil des Coenzym CoA.
Acetyl-CoA ist die Stufe, über die der Abbau von Fetten, Kohlenhydraten, verschiedenen Aminosäuren und die Synthese von Fettsäuren, Cholesterin und Steroidderivaten abläuft.
Ein Mangel an Pantothensäure ist eher selten. Bei extrem einseitiger Ernährung und Alkoholabusus kann dieser auftreten.

Vitamin B6 (Pyridoxin)
Vitamin B6 ist ein Sammelbegriff für die Wirkstoffe Pyridoxin (Pyridoxol), Pyridoxamin und Pyridoxal. Die Vertreter der Vitamin B6-Gruppe sind alle ineinander überführbar. Sie sind hitzeempfindlich und labil gegenüber UV- und Tageslicht.
Gute Lieferanten sind z.B. Schweinefleisch, Fisch, Kartoffeln, Bananen. Der Vitamin B6-Gehalt von Nahrungsmitteln geht besonders beim Kochen verloren (mittlere Zubereitungsverluste von 30-45 %).

Funktionen:
Die biologisch wirksame Form sind das Pyridoxalphosphat (PLP) und das Pyridoxaminphosphat (PMP), die aus allen drei Wirkstoffen (Pyridoxin, Pyridoxal, Pyridoxamin) gebildet werden können. Sie sind Coenzyme in über 60 verschiedenen Enzymsystemen, die überwiegend im Aminosäuren- und Proteinstoffwechsel eine Rolle spielen, z.B.:
– Beteiligung an Enzymsystemen, die Neurotransmitter des Zentralnervensystems wie Dopamin, Serotonin bilden
– Coenzym im Homocysteinstoffwechsel
– von Vitamin B6 werden Funktionen im Nervensystem, die Immunabwehr und die Hämoglobinsynthese gesteuert

Mangel:
Isolierter Vitamin B6-Mangel ist eher selten, häufiger Unterversorgung mit mehreren Vitaminen des B-Komplexes

Klinische Symptome:
– Entzündungen im Mund und an den Lippen
– Schlaflosigkeit, nervöse Störungen, Reizbarkeit
– Krampfzustände in unregelmässigen Intervallen
– neurologische Störungen
– Wachstumsstörungen und Anämien

Folsäure/Folat
Folsäure ist der Oberbegriff für verschiedene Vitaminverbindungen mit Folsäurecharakter.

Abgrenzung:
– Folsäure: stabilste Form des Vitamins; wird fast vollständig resorbiert
– Folate: alle folatwirksamen Verbindungen in der üblichen Nahrung
Gute Folsäurelieferanten sind z.B. Tomaten, Kohlarten, Spinat, Orangen.

Funktionen:
Aufgrund ihrer Rolle im DNA-, RNA- und Proteinstoffwechsel ist Folsäure von grundlegender Bedeutung für ein adäquates Zellwachstum, normale Zellteilung und optimale Zelldifferenzierung.

Mangel:
– Anstieg der Homocysteinkonzentration im Plasma
– megaloblastäre Anämie (übernormalgrosse Erythrozyten)
– in der Schwangerschaft: Missbildungen v.a. in Form von Neuralrohrdefekten bzw. Abort

Vitamin B12 (Cobalamin)
Unter Cobalaminen versteht man verschiedene Verbindungen, die ein Kobaltatom in ihrem Zentrum haben. Gute Nahrungsquellen sind z.B. Leber, Fisch, Eier, Milch. Allerdings ist Vitamin B12 (Cobalamin, Cyanocobalamin) wasserlöslich und hitzelabil. Aufgrund dessen treten bei der Zubereitung von Nahrungsmitteln Verluste auf.

Funktionen:
– Vitamin B12 ist wichtiger Cofaktor für zahlreiche enzymatische Reaktionen und ist wichtig für die Erhaltung eines gesunden Nervensystems
– Funktion bei der DNA-Synthese
– spielt wesentliche Rolle bei der Überführung der Speicher- und Transportformen der Folsäure in ihre Wirkform

Mangel:
– ein Mangel von Vitamin B12 beeinträchtigt nahezu sämtliche Zellen des Organismus
– lang anhaltender Vitamin B12-Mangel verursacht die perniziöse Anämie mit Symptomen wie Bauchschmerzen, Rotfärbung der Zunge, Durchfall oder Verstopfung
– Spätfolgen: Störung der Zellbildung im Knochenmark; megaloblastische Anämie mit Degeneration bestimmter Rückenmarksbezirke, die zu Dauerschäden des Nervensystems führen

Biotin
Funktion:
biotinabhängige Enzyme haben Funktionen in verschiedenen Stoffwechselprozessen:
– Schlüsselfunktion in der Gluconeogenese
– Abbau von essentiellen Aminosäuren (Methionin, Isoleucin, Threonin, Valin)
– Fettsäurenbiosynthese

Mangel:
– meist nur unter extrem einseitigen Ernährungsbedingungen
– Symptome: Seborrhoische Dermatitis (Milchschorf), Bindehautentzündung, Schwäche, Übelkeit, Depressionen

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B-100 Komplex
Katalogbestellung

Unsere Information basiert auf verschiedenen Veröffentlichungen. Für die Richtigkeit der Aussagen übernehmen wir keine Haftung. Ferner sollte diese Information nicht zur Behandlung von Erkrankungen genutzt werden. Falls Sie Medikamente einnehmen oder in ärztlicher Behandlung sind, sollten Sie vor der Einnahme jeglicher Nahrungsergänzungsmittel Ihren Arzt zu Rate ziehen.

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Folsäure 400 mcg
Vitamin B12 (Cyanocobalamin) 100 mcg
Biotin 100 mcg
Pantothensäure (Calcium-D-Pantothenat) 100 mg
Inositol 100 mg
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Cholin Hydrogentartrat 100 mg

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Weitere Informationen:
Die Vitamine des B-Komplexes können praktisch als eine Funktionseinheit angesehen werden. Zwischen ihnen finden zahlreiche Wechselwirkungen statt und verschiedene Stoffwechselprozesse hängen sehr eng zusammen.
Zu den B-Vitaminen gehören Vitamin B1 (Thiamin), Vitamin B2 (Riboflavin), Vitamin B6 (Pyridoxin), Vitamin B12 (Cobalamin), Niacin, Pantothensäure, Biotin und Folsäure.
Alle B-Vitamine sind wasserlöslich. Aufgrund der eng zusammenhängenden Stoffwechselprozesse der B-Vitamine kommt ein isolierter B-Vitamin Mangel eher selten vor. Aus diesem Grund stellt ein Kombinationspräparat eine sinnvolle Nahrungsergänzung dar.

Vitamin B1 (Thiamin)
Thiamin ist eine wasserlösliche, hitzelabile Substanz. Gute Thiaminlieferanten sind z.B. Muskelfleisch (besonders vom Schwein), Leber, Vollkornprodukte und Hülsenfrüchte. Beispiele thiaminarmer Lebensmittel: polierter Reis, Weissbrot. Während des Zubereitungs- und Verarbeitungsprozesses von Lebensmitteln kann Thiamin z.B. durch Hitze entfernt bzw. zerstört werden.
Die Speicherfähigkeit des Organismus für Thiamin ist gering. In Deutschland gilt Vitamin B1 als kritischer Nährstoff. Ursachen hierfür können eine einseitige Ernährung, unausgewogene Reduktionsdiäten oder chronischer Alkoholabusus sein.

Funktionen:
– wichtige Funktion als Coenzym z.B. beim Abbau von Pyruvat
– wichtig für normales Wachstum und ATP-Versorgung
– trägt zur Erhaltung des Nervengewebes und zur Energiegewinnung bei

Mangelsymptome v.a. in Form von:
– kardiovaskulären Störungen (z.B. Dyspnoe, EKG-Veränderungen, akutes Herz-Kreislauf- Versagen)
– neurologischen Störungen (z.B. Müdigkeit, Reizbarkeit, Muskelschwäche, -krämpfe, -schmerzen)
– klassische Thiaminmangel-Krankheit: Beriberi
– häufig in Entwicklungsländern, v.a. bei hoher KH-Aufnahme durch polierten Reis
– je nach Verlaufsform gekennzeichnet durch neurologische Ausfälle, Herzmuskelschwäche , Ödeme und Skelettmuskelschwund

Vitamin B2 (Riboflavin)
Riboflavin ist eine hitzeresistente, aber gegenüber UV-Licht empfindliche Substanz. Gute Nahrungsquellen für B2  sind z.B. Milch und Milchprodukte, Eier, Vollkornprodukte. Jedoch kann die Verfügbarkeit von Riboflavin in Lebensmitteln besonders durch die Lagerung und Verarbeitung von Lebensmitteln stark vermindert sein. Während der Schwangerschaft, bei körperlicher Aktivität, bei schweren Krankheiten, bei chronischem Alkoholabusus steigt der Vitamin B2-Bedarf.

Funktionen:
– wirkt im Organismus in Form der Coenzyme FMN (Flavinmononucleotid) und FAD (Flavin-adenin-dinucleotid) Æ die gegenwärtig bekannten Flavinenzyme dienen als Wasserstoffüberträger einer grossen Anzahl von Reaktionen
– Förderung von Wachstum und Entwicklung
– wichtig zur Erhaltung der Myelinschicht von Nerven
– Stärkung der Abwehr gegen Krankheiten

Mangel:
Isolierter Riboflavinmangel ist relativ selten. Klinische Symptome treten erst nach Wochen auf. Z.B.:
– Hautveränderungen
– Rötung und Schuppenbildung der Haut um die Augenwinkel
– Wachstumsstörungen
– Entzündung der Mundschleimhaut und der Zunge
– Anämie (bei lang andauerndem Mangel)
– Während der Schwangerschaft kann es zu Störungen der Embryonalentwicklung und Missbildungen wie Lippen-Gaumen-Spalten kommen

Niacin
Unter Niacin werden die Wirkstoffe Nicotinsäureamid und Nicotinsäure verstanden. Gute Niacinvorkommen sind z.B. mageres Fleisch, Innereien, Fisch, Milch. Niacin kann vom Organismus auch durch körpereigene Biosynthese aus der essentiellen Aminosäure Tryptophan aufgebaut werden.

Funktionen:
– Niacin ist Bestandteil der Coenzyme NAD und NADP
– über diese Coenzyme ist Niacin an zahlreichen Stoffwechselreaktionen beteiligt
– z.B. Auf- und Abbau von Kohlenhydraten, Fettsäuren und Aminosäuren
– Beteiligung über NAD an der DNA-Replikation, DNA-Reparatur und Calciummobilisation

Mangel:
Niacinmangel bei gleichzeitig geringer Tryptophanzufuhr kann zu Pellagra führen, mit Symptomen wie Dermatitis, Schleimhautveränderungen des Mundes der Zunge und des Magen-Darm-Traktes, Diarrhö und depressiven Psychosen

Pantothensäure
Pantothensäure ist essentieller Bestandteil des Coenzym CoA.
Acetyl-CoA ist die Stufe, über die der Abbau von Fetten, Kohlenhydraten, verschiedenen Aminosäuren und die Synthese von Fettsäuren, Cholesterin und Steroidderivaten abläuft.
Ein Mangel an Pantothensäure ist eher selten. Bei extrem einseitiger Ernährung und Alkoholabusus kann dieser auftreten.

Vitamin B6 (Pyridoxin)
Vitamin B6 ist ein Sammelbegriff für die Wirkstoffe Pyridoxin (Pyridoxol), Pyridoxamin und Pyridoxal. Die Vertreter der Vitamin B6-Gruppe sind alle ineinander überführbar. Sie sind hitzeempfindlich und labil gegenüber UV- und Tageslicht.
Gute Lieferanten sind z.B. Schweinefleisch, Fisch, Kartoffeln, Bananen. Der Vitamin B6-Gehalt von Nahrungsmitteln geht besonders beim Kochen verloren (mittlere Zubereitungsverluste von 30-45 %).

Funktionen:
Die biologisch wirksame Form sind das Pyridoxalphosphat (PLP) und das Pyridoxaminphosphat (PMP), die aus allen drei Wirkstoffen (Pyridoxin, Pyridoxal, Pyridoxamin) gebildet werden können. Sie sind Coenzyme in über 60 verschiedenen Enzymsystemen, die überwiegend im Aminosäuren- und Proteinstoffwechsel eine Rolle spielen, z.B.:
– Beteiligung an Enzymsystemen, die Neurotransmitter des Zentralnervensystems wie Dopamin, Serotonin bilden
– Coenzym im Homocysteinstoffwechsel
– von Vitamin B6 werden Funktionen im Nervensystem, die Immunabwehr und die Hämoglobinsynthese gesteuert

Mangel:
Isolierter Vitamin B6-Mangel ist eher selten, häufiger Unterversorgung mit mehreren Vitaminen des B-Komplexes

Klinische Symptome:
– Entzündungen im Mund und an den Lippen
– Schlaflosigkeit, nervöse Störungen, Reizbarkeit
– Krampfzustände in unregelmässigen Intervallen
– neurologische Störungen
– Wachstumsstörungen und Anämien

Folsäure/Folat
Folsäure ist der Oberbegriff für verschiedene Vitaminverbindungen mit Folsäurecharakter.

Abgrenzung:
– Folsäure: stabilste Form des Vitamins; wird fast vollständig resorbiert
– Folate: alle folatwirksamen Verbindungen in der üblichen Nahrung
Gute Folsäurelieferanten sind z.B. Tomaten, Kohlarten, Spinat, Orangen.

Funktionen:
Aufgrund ihrer Rolle im DNA-, RNA- und Proteinstoffwechsel ist Folsäure von grundlegender Bedeutung für ein adäquates Zellwachstum, normale Zellteilung und optimale Zelldifferenzierung.

Mangel:
– Anstieg der Homocysteinkonzentration im Plasma
– megaloblastäre Anämie (übernormalgrosse Erythrozyten)
– in der Schwangerschaft: Missbildungen v.a. in Form von Neuralrohrdefekten bzw. Abort

Vitamin B12 (Cobalamin)
Unter Cobalaminen versteht man verschiedene Verbindungen, die ein Kobaltatom in ihrem Zentrum haben. Gute Nahrungsquellen sind z.B. Leber, Fisch, Eier, Milch. Allerdings ist Vitamin B12 (Cobalamin, Cyanocobalamin) wasserlöslich und hitzelabil. Aufgrund dessen treten bei der Zubereitung von Nahrungsmitteln Verluste auf.

Funktionen:
– Vitamin B12 ist wichtiger Cofaktor für zahlreiche enzymatische Reaktionen und ist wichtig für die Erhaltung eines gesunden Nervensystems
– Funktion bei der DNA-Synthese
– spielt wesentliche Rolle bei der Überführung der Speicher- und Transportformen der Folsäure in ihre Wirkform

Mangel:
– ein Mangel von Vitamin B12 beeinträchtigt nahezu sämtliche Zellen des Organismus
– lang anhaltender Vitamin B12-Mangel verursacht die perniziöse Anämie mit Symptomen wie Bauchschmerzen, Rotfärbung der Zunge, Durchfall oder Verstopfung
– Spätfolgen: Störung der Zellbildung im Knochenmark; megaloblastische Anämie mit Degeneration bestimmter Rückenmarksbezirke, die zu Dauerschäden des Nervensystems führen

Biotin
Funktion:
biotinabhängige Enzyme haben Funktionen in verschiedenen Stoffwechselprozessen:
– Schlüsselfunktion in der Gluconeogenese
– Abbau von essentiellen Aminosäuren (Methionin, Isoleucin, Threonin, Valin)
– Fettsäurenbiosynthese

Mangel:
– meist nur unter extrem einseitigen Ernährungsbedingungen
– Symptome: Seborrhoische Dermatitis (Milchschorf), Bindehautentzündung, Schwäche, Übelkeit, Depressionen

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