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Neues Schlüsselloch-Operationsverfahren an der Chirurgischen Universitätsklinik Heidelberg erhält die Kontinenz und schont die Potenz

An der Chirurgischen Universitätsklinik Heidelberg ist erstmals ein neues Operationsverfahren erfolgreich durchgeführt worden, das eine radikale aber zugleich schonende Entfernung eines bösartigen Tumors im Dickdarm und der benachbarten Lymphknoten erlaubt (Endoskopische Posteriore Mesorektum Resektion, EPMR).

„Damit ist es möglich, auf die Entfernung des Enddarms zu verzichten, allerdings nur in einem frühen Stadium der Erkrankung“, erklärt Professor Dr. Carsten Gutt, Leiter der Sektion Minimal Invasive Chirurgie an der Chirurgischen Universitätsklinik Heidelberg (Ärztlicher Direktor: Professor Dr. Dr. h.c. mult. Markus Büchler). Bislang werden die Lymphknoten, die von dem Tumor befallen sein können, zusammen mit dem Enddarm entfernt. In den meisten Fällen ist es dann auch notwendig, vorübergehend einen künstlichen Darmausgang anzulegen. Darüber hinaus müssen Patienten zusätzlich mit einem Verlust ihrer Potenz rechnen, da bei dem Eingriff Nerven geschädigt werden können.

Beim neuen Operationskonzept wird zunächst in einem kleineren Eingriff der Tumor über den After entfernt, der Enddarm bleibt erhalten. Wird nach der Operation das Tumorstadium durch die Gewebeuntersuchung bestätigt, so folgt vier Wochen später mittels Schlüssellochtechnik die Entfernung der Lymphknoten im kleinen Becken. Falls sich in diesem Präparat Absiedelungen des Tumors finden, kann der Patient zusätzlich effektiv mit Chemo- und/oder Strahlentherapie behandelt werden.


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